Namibia heute

Dreimal so groß wie Deutschland, aber nur so viele Menschen, wie in München leben. 13 Volksgruppen: Schwarze, Farbige und Weiße. Namibia ist seit 1990 unabhängig und ein souveräner Staat Afrikas - zwischen der Kalahari-Wüste im Osten, dem Atlantik im Westen, den Flüssen Kunene und Kavango im Norden als Grenze zu Angola und im Süden dem Oranje als Grenze zu Südafrika.
Vieles ist schön und erfreulich in Namibia: die freundlichen Menschen, die Landschaften voll rostiger Granitberge und heißer Wüste mit riesigen Sanddünen, aber auch weiten Steppen, bedeckt mit zartgrünem Dornbusch und platinblonden Grasbüscheln. Aber seit keine Kolonialmacht mehr die Menschen in ihren traditionellen Siedlungsgebieten festhält, sieht sich Namibia mit der Landflucht konfrontiert. Vor allem aus dem Ovamboland, dem volkreichsten Gebiet im Norden des Landes, strömen die Menschen nach Süden in die größeren Ansiedlungen, Ortschaften, kleinen Städte, vor allem in die Hauptstadt Windhoek.
Natürlich weiß man auch in Namibia, daß die Landflucht nur mit der Entwicklung der ländlichen Gebiete verringert werden kann, daß man die Lebensbedingungen verbessern muß, wenn die Menschen bleiben sollen. Aber die Bevölkerungsentwicklung - die Geburtenrate beträgt 3,4% - übersteigt alle Entwicklungsanstrengungen. Im gegenwärtigen Zustand ist das Ovamboland längst übervölkert. Es herrschen archaische Zustände. Verbesserungen - Wasser, Strom, Heizung - in Oshakati und Ondangwa täuschen über die wahren Verhältnisse hinweg. Die meisten Menschen leben weitab von den Hauptstraßen, verstreut in Kraals, die kaum Anschluß an moderne Entwicklungen haben. Hier dominieren die strohgedeckten Rundhütten, umgeben von bizarren Holzumzäunungen aus Stecken und Hölzern. Hier stößt die Ovambofrau noch die Hirse im Mörser, um anschließend Brot zu backen oder Milipapp zu kochen. Dazwischen spärliche Viehzucht auf kargen, sandigen Böden, überweidet durch anhaltende Trockenheit. Hier ist der Anreiz groß, in eine größere Ansiedlung abzuwandern. Am Ende führt der Weg nach Windhoek, wo Katatura - die traditionelle Vorstadt der Schwarzen - wächst und wächst, sich in die hügelige, karge Buschlandschaft frißt, Haus um Haus, ebenerdig mit ca. 15 qm Wohnfläche oft für acht bis zehn Personen. Sofern von der Regierung gefördert, verläuft diese Expansion noch einigermaßen kontrolliert. Aber niemand kann verhindern, daß die Vorstadt der Schwarzen an ihren nur zeitweiligen Enden immer wieder ausfranst. Es entstehen regelrechte Slums aus Blechhütten, Pappkartonbehausungen bis hin zum Jutesack als Sonnen- und Regenschutz an ein im Boden steckendes krummes Holzscheit angebunden. Dazwischen Blechbüchsen, Unrat, ein paar streunende Katzen und magere Hunde auf quarzigem rotem Sand.
Dies ist eine elende Sisyphussituation, die dem Zuwanderer aus dem Ovamboland aber immerhin die Chance läßt, in Windhoek oder - gar nicht so selten - bei Schwarzen eines anderen Stammes etwas zu stehlen. Auf Arbeit - sofern er sie haben möchte - wartet er lange, wenn nicht vergeblich. Trotzdem: Namibia ist besser dran als das Gros der afrikanischen Staaten. Gehungert wird hier kaum, auch wenn die Trockenheit im dritten Jahr regional ihre Spuren hinterläßt, in den abgelegenen Gegenden der Kavango-Provinz ebenso wie im Ovamboland. Auch die gestiegene und weiter steigende Kriminalität ist hier nicht so ausgeprägt wie in anderen Gegenden Afrikas. Natürlich kann man kein Auto unverschlossen stehen lassen, weder in Windhoek, noch im Atlantikbad Swakopmund oder der Hafenstadt Walvis Bay, dem Zentrum der Fischindustrie. Aber ausgesprochene Räubergangs gibt es nur selten. Mit heftiger Brutalität hat die Regierung gegen organisiertes Verbrechen durchgegriffen. Dabei wird von den Polizeikräften sehr schnell geschossen, auch einmal "auf der Flucht erschossen", obwohl die Schüsse von vorne in die Brust trafen. Auch Präsident Nujoma geißelt die Kriminalität und gibt so ihrer afrikanischen Bekämpfung Rückendeckung. Schließlich ist es ja auch unerhört, daß eine Räuberbande in der Nähe der angolanischen Grenze zwei Regierungsfahrzeuge klaut und damit nach Angola entkommt - auch wenn sie dann von der angolanischen Polizei im Feuergefecht gestoppt wird. Im übrigen sind die Weißen in Namibia natürlich auch Ziel von Raub und Gewalt, aber hauptsächlich spielt sich die Kriminalität zwischen Schwarz und Schwarz ab. Von den 1,5 Millionen Einwohnern Namibias sind aber auch nur 100000 weißer Hautfarbe, was die Betroffenenstatistik zumindest zum Teil erklärt.

Windhoek, die Hauptstadt Namibias, wächst nicht nur in die Breite. In der City wird gegenwärtig das neunte Hochhaus mit 18 Stockwerken und mehr hochgezogen. Die zwei silbrig glänzenden, aluminiumgedeckten Türme der katholischen Kirche, lange Zeit ein Wahrzeichen der Stadt, sind in der Skyline bereits verschwunden. Hoch gebaut haben vor allem Versicherungen und Banken aus Südafrika. Das neueste Hochhaus jedoch wird von Frans Indongo gebaut, einem schwarzen Multimillionär aus dem Ovamboland. Er wird als reichster Mann Namibias angesehen mit seinen Transportunternehmen, seinen Supermärkten und noch einigem dazu. Frans Indongo lehrt mit seinem Indongo-Garden-Center aus Geschäften und Büroräumen auch den eingesessenen deutschstämmigen Geschäftsleuten das Fürchten, die nach der Unabhängigkeit mit List-Center und Wernhill-Center kräftig expandiert haben. Der Markt ist schon von der kaufkräftigen Einwohnerzahl her eng, die Konkurrenz heftig, die Zinsen sind mit über 20% mörderisch bei einer Inflationsrate von 12%. Die Kursverluste des namibischen Dollar, der immer noch fest an den südafrikanischen Rand gekoppelt ist, betrugen ca. 40% in den letzten Jahren, und man muß das Schlimmste befürchten, wenn die Bindung an den Rand aufgehoben wird.
Die Hoffnungen richten sich auf den Tourismus, die in der Tat eine Wachstumsrate von 10% aufweisen kann. Jede Direktverbindung von Deutschland nach Windhoek, wie zuletzt die der LTU, wird von den geschäftetreibenden Namibiern begeistert beklatscht. Ein LTU-Flugzeug, in der Regel voll besetzt, bedeutet pro Woche 300 Touristen mehr. Mit den Touristen aus Deutschland aber kommt die begehrte D-Mark in die Windhoeker Geschäfte, wo man wohlsortiert in deutscher Sprache einkaufen kann. Cafés und Restaurants, wo schwarze und farbige Kellner und Serviererinnen die Bestellung des Gastes "One beer, please" entgegennehmen mit der Frage auf deutsch "Eine Flasche oder vom Faß?". Die Touristen-D-Mark erreicht aber auch das Land rund um die Sehenswürdigkeiten wie das Bergmassiv Spitzkoppe, den Wildpark Etosha-Pfanne oder den geschichtsträchtigen Waterberg, wo 1904 die Deutsche Schutztruppe den Hereroaufstand niederschlug und tausende Hereros in die Kalahari-Wüste jagte.

Namibia - das ist weder das von Weißen, in der Regel deutschstämmigen, dominierte Farmland im Zentrum des Landes, noch der "Star of Africa", die der ersten Welt zuzurechnende Hauptstadt Windhoek oder das grotesk - kaiserliche Atlantikbad Swakopmund. Auch wenn diese Regionen von vielen Touristen dafür gehalten werden, das afrikanische Namibia beginnt erst im Norden des Landes, nördlich des großen Wildparks Etosha. Verläßt man mit dem Auto auf gut ausgebauter Teerstraße zum Beispiel Grootfontein in Richtung Rundu an der angolanischen Grenze, dann kommt man nach 100 km an einen Checkpoint. Ein Holzgerüst überspannt die Straße, mit Wachhäusern und namibischer Polizei an beiden Straßenseiten. Früher war dies ein militärischer Checkpoint, der - nach südafrikanischer Version - die "Terroristen" der SWAPO hindern sollte, ins weiße Farmland vorzudringen. Nachdem sie heute, sechs Jahre nach der Unabhängigkeit Namibias als Freiheitskämpfer mit Zweidrittelmehrheit die Regierung in Windhoek stellen, dient der einstige militärische Checkpoint nördlich von Grootfontein nur noch dazu, das Vordringen von Rindern nach Süden zu verhindern. Die weißen Farmer Namibias liefern nämlich Fleisch an die EU, und die schwarzen Rinderfarmen entsprechen nur in den wenigsten Fällen den strengen europäischen Anforderungen. In der Tat, schlagartig, 500 m nördlich von dem Checkpoint, beginnt Schwarzafrika.
Die Kavangos, eine der 13 Volksgruppen Namibias, siedeln hier. Traditionell in Strohhütten mit bizarren Palisaden aus krummem Kameldorn, von der Sonne gebleicht, auf sandigen Böden, deren karge Vegetation sich erst am Kavango - dem ganzjährig reichlich wasserführenden Grenzfluß zu Angola - in üppigen tropischen Wald verwandelt. Von den zahlenmäßig beherrschenden Ovambos, etwas westlicher siedelnd, unterscheiden sich die Kavangos für den oberflächlichen Betrachter dadurch, daß sie anders als die Ovambos nicht in Rundhütten, sondern in viereckig gebauten Behausungen wohnen. Ansonsten buntes, heiteres Afrika - schnatternde Gruppen in grellfarbigen T-Shirts, lagernd unter schattenspendenden Dolf-Holzbäumen, wartend auf irgendeine Transportmöglichkeit irgendwohin. Die Dolf-Holzbäume spenden nicht nur Schatten, sondern liefern auch den Rohstoff für die Kavango-Schnitzereien, die mit ihren maskenhaften Ornamenten manchen Touristen an die Physiognomie Konrad Adenauers erinnern - obwohl der erste deutsche Bundeskanzler gewiß nie bis Rundu gekommen ist. Die Idylle freilich trügt. Wie im Ovamboland, wie im Damaraland, wie im Hereroland, so leidet auch der Kavango an den traditionellen Strukturen. Obwohl dies mancher Minister der Regierung in Windhoek nicht glauben mag und sich in Selbstbedienung nur zu gern ein Stück Land einzäunt, was dann zu heftigen Protesten führt. Das Land gehört in den traditionellen Siedlungsgebieten theoretisch und praktisch allen. Es ist Kommunalbesitz und mit Zustimmung des für das Gebiet zuständigen Häuptlings kann es von allen und jedem bewirtschaftet, beweidet und genutzt werden. Es kommt noch einiges dazu, aber nicht zuletzt darin liegt der Grund, daß die schwarzen Kommunalfarmer den weißen Kommerzfarmern auf eigenem Grund und Boden erst mit großem Abstand folgen - bei weitem weniger erwirtschaften, bei weitem weniger zum landwirtschaftlichen Ergebnis des Landes beisteuern. Für die weißen Farmer steckt darin auch die wirksamste Garantie für den Fortbestand. Über die Landreform diskutiert man in der Regierung in Windhoek seit der Unabhängigkeit. Gravierende Veränderungen freilich scheut man, schließlich weiß man auch im schwarz regierten Namibia, daß - nach Beendigung des Ost-West-Konflikts - das Land in erster Linie aus sich selbst heraus leben muß. Neben dem Tourismus, dem Bergbau und der Fischerei aber sind die Farmer die wesentlichen Stützen der Wirtschaft des Landes.
Ganz allgemein zeichnet sich die Regierung der einstigen Befreiungsbewegung SWAPO unter Präsident Nujoma durch eine maßvolle Politik aus. Sam Nujoma hat nach der Unabhängigkeit Namibias 1990 die Parole ausgegeben "Reconciliation - Versöhnung". Und dabei ist es auch geblieben, als die SWAPO, die Südwestafrikanische Volksorganisation, in der zweiten demokratischen Wahl 1995 die Zweidrittelmehrheit im Parlament errang. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird sich auch in Zukunft nicht allzu viel ändern. Namibias Regierende gehen trotz ihrer Zweidrittelmehrheit sehr vorsichtig mit ihrer Verfassung um. Dabei geht es immerhin um eine dritte Amtsperiode von Staatspräsident Nujoma, die in der Verfassung nicht vorgesehen ist, die sich jedoch Sam Nujoma, aber auch eine breite Mehrheit der Bevölkerung - ob nun Schwarz oder Weiß - wünschen. Deshalb aber die Verfassung ändern? Man zögert, obwohl es bei der Zweidrittelmehrheit im Parlament ein Leichtes wäre. Vielleicht findet man eine afrikanische Lösung. Manches deutet darauf hin, auf eine Lex Nujoma vielleicht, zugeschnitten auf die Person des Siegers im Befreiungskampf, der für Namibia so etwas wie Mandela für Südafrika ist, eine Interpretation seiner ersten Amtsperiode. Dafür wurde er nämlich nicht gewählt, sondern vom damaligen UN-Generalsekretär eingesetzt. Also müßte eine zweite Wahl für eine dritte Amtsperiode möglich sein. An Querelen gibt es freilich nicht nur diese. Die in der Tat freie Presse Namibias schwelgt in drastischen Sentenzen über korrupte Regierungsmitglieder, die sich und ihrer Klientel Privilegien und Pfründe verschaffen. Über Ineffizienz, Verwaltungsärger, Behinderung von Investitionen, das auch Namibia nicht verschonende Gespinst aus Beziehungs- und Günstlingswirtschaft.
Aber irgendwie kann es auch als ein Zeichen der Normalisierung angesehen werden, daß in Namibia inzwischen das Hauptthema nicht etwa die große oder kleine Politik ist, sondern die Frage nach den Millimetern: "Wieviel Millimeter hat es bei dir geregnet?", "Bei mir sind es nur 20 mm, 30 mm, 80 mm...". Es ist in der Tat zu wenig Regen gefallen und Namibia steht vor einem schweren Wasser- und Trockenheitsproblem, das zu heftigen Versorgungsengpässen für die gesamte Bevölkerung führen kann. Aber dafür, daß sich die dicken, wasserträchtigen Wolken der Regenzeit einfach nicht einstellen wollen, über weiten Teilen des Landes ein weiß-blauer Schönwetterhimmel strahlt, dafür kann man beim schlechtesten Willen nicht die schwarze Regierung verantwortlich machten - auch wenn manche es ganz gerne täten.
In Namibia ist Wasser nicht gleich Wasser. Nicht die Fontäne im häuslichen Springbrunnen oder die Tankladung für das städtische Schwimmbad. Wasser ist die Titelstory der Zeitung und das erste Wort in den Fernsehnachrichten. Als es Ende Januar 1997 nach langjähriger Dürre endlich regnete, versammelten sich Kinder und Erwachsene an Flüssen und starrten auf das braune Rinnsal, als führe es Diamanten aus Lüderitz mit sich. Erstmals seit 20 Jahren zogen Flüsse sogar wieder durch die Namib.
Die weißen Namibier, speziell manche deutschstämmigen, haben die auch in Deutschland weitverbreitete Nörgelei und Jammerei in ihr Deutschtum hinübergerettet. So nach dem Motto der Europäischen Union: Wir sitzen alle in einem Boot, aber die Deutschen fühlen sich am meisten seekrank! Was in Namibia bedeutet, daß eine sowohl von der Seite der Regierung wie aus der weißen Bevölkerungsgruppe heraus kritisierte Neigung zur Abkapselung spürbar wird, die der offiziell angestrebten Nationbildung einer in Namibia tatsächlich bestehenden multikulturellen Gesellschaft zuwider läuft. Die Sache ist gewiß nicht einfach, gerade wenn es um die Sorge um die damit zusammenhängende Frage nach Deutsch in den Schulen geht. Als bloßer Beobachter kann man hier nicht raten, allenfalls die Frage stellen, ob es zukunftsträchtig ist, wenn man sich aus dem allgemeinen Schulwesen zunehmend ausklinkt durch die Gründung und den Unterhalt von deutschen Privatschulen, obwohl die Regierung den deutschen Wünschen weit entgegenkommt.
Deutsch als Muttersprache sprechen in Namibia allenfalls rund 25000 Deutschstämmige, Oshiwambo dagegen rund 700000 der insgesamt 1,5 Millionen Einwohner. Trotzdem kann man heute in Windhoek nach wie vor das deutsche Abitur machen. Im Hof der Deutschen Höheren Schule in Windhoek steht ein großer Marmorstein mit der eingemeißelten Inschrift: Berlin - 11000 Kilometer.

Auf die schon stereotype Frage, was sich denn seit der Unabhängigkeit 1990, als die SWAPO und die Regierung gekommen ist, für den weißen Bevölkerungsteil geändert habe, sagt ein ebenso erfahrener wie kluger deutscher Farmer, dessen Familie seit mehreren Generationen in Südwestafrika / Namibia ansässig ist: "Weißt du, wir leben so wie früher, etwas mehr und höhere Abgaben und Steuern. Aber eigentlich haben wir die gleichen Rechte wie früher, nur - die anderen, die Schwarzen und Farbigen haben sie auch. Und dagegen ist ja nichts einzuwenden." In der Tat gelten für alle Namibier die gleichen Bürgerrechte ohne Ansehen der Hautfarbe. Wenn es trotzdem nicht selten zu Frustrationen auf der weißen Seite kommt, dann trifft dies weniger auf dem Land zu oder im selbständigen Gewerbe, sondern mehr in den Städten und Ortschaften, wo es um Administration und öffentliche Dienstleistungen geht. Hier gibt es unter der Devise von "affirmative action" eine deutlich erkennbare Politik, die Stellen mit der Klientel der schwarzen Regierung zu besetzen. Rustikal übersetzt heißt "affirmative action" nichts anderes als: keine guten Jobs mehr für die Weißen. Daß sie schlechte Jobs sowieso nicht übernehmen, ist dabei einigermaßen klar. Ebenso klar ist die Begründung für die "affirmative action". Schließlich soll die unterdurchschnittliche Besetzung von Posten in der Administration und in den öffentlichen Dienstleistungen im Verhältnis zur Mehrheit der Bevölkerung überwunden werden. Die SWAPO-Regierung hat überdies noch eine ganze Reihe von einst verdienten Guerillakämpfern zu versorgen. Daß diese den Umgang mit einer Kalaschnikow in der Regel besser beherrschen als den mit einer Schreibmaschine, geschweige denn mit einem Computer, ist verständlich, wirft allerdings die Probleme absinkender Standards auf. Dieser Preis scheint freilich unvermeidbar zu sein für einen friedlichen Übergang. Und solange damit in Namibia kein Absturz in bodenlose Inkompetenz verbunden ist, erscheint dieser Preis auch annehmbar. Nach dem Urteil von Weißen, die es in diesem Fall wirklich wissen können, stehen bereits eine beachtliche Zahl qualifizierter Kräfte in den Startlöchern, um in absehbarer Zeit die vom Nimbus des Siegs lebenden Freiheitskämpfer abzulösen. Auch das wird nicht einfach sein. Denn nur widerstrebend verabschieden sich die alten Kämpfer von der Macht, die stets mit Privilegien verbunden ist. Am Nimbus des regierenden Helden wird bereits heftig gekratzt. So z.B. durch das Buch eines deutschen Pastors, der sich mit den Internierungslagern der SWAPO auseinandersetzt, in denen während der Kampfzeit mißliebige SWAPO-Mitglieder und SWAPO-Dissidenten in Angola und Zambia eingesperrt, gefoltert und getötet wurden. Dieses Buch, das soeben in Englisch auch in Namibia verbreitet wird, nachdem es zuvor in Deutschland unter dem Titel "Namibische Passion" erschienen war, stürzt Namibia in eine Diskussion über die Vergangenheitsbewältigung, deren Ausgang noch ungewiß ist.
Kein geringerer als Präsident Nujoma selbst warnte in einer eigens angesetzten Fernsehansprache die Nation davor, die Politik der Versöhnung zu gefährden. Dabei leugnete er die Verbrechen in den eigenen Reihen nicht, er rechtfertigte sie lediglich mit dem Befreiungskampf. Die Fakten waren ja auch bereits durchaus bekannt. Und so stellt sich in der Tat weniger die Frage, "Was ist Wahrheit?", als, "Herr Pastor, warum erst jetzt, sechs Jahre nach der Unabhängigkeit in einem bei allen positiven Elementen doch fragilen Staatswesen?".

Auf dem Land, 500 km nördlich von Windhoek, auf den Farmen und in den weiß geprägten kleinen Städten und Ansiedlungen geht alles seinen gewohnten Gang. Ebenso im noch 500 km weiter im Norden gelegenen Ovamboland. Die heiße Sonne Afrikas knallt auf den ausgetrockneten hellgrauen Sand, der nicht mehr vom Dornbusch beherrscht wird. Eine spezielle Palmenart, von Hitze und Trockenheit kurz gehalten, prägt die im grellen Licht gleißende flache Landschaft. Entlang des schwarzen Teerbandes der Straße durch das sich über 10 Quadratkilometer ausbreitende Oshakati sorgen verstreute Kuka-Shops für Farbtupfer im öden Khaki. Pink-, violett-, blaugestrichene, aus Holz und Blech zusammengebastelte Buden, die mit den allgegenwärtigen Coca-Cola- und Windhoek-Bierschildern kühle Drinks offerieren, in der Nacht dann auch mehr, mit schreiendem Afrika-Rock vom Kassettenrecorder. Die Kuka-Shops hatten ihre Hochzeit, als das Ovamboland mit seinen Hauptplätzen Oshakati und Ondangwa Frontlinie im Kampf der Südafrikaner gegen die von Angola aus operierende SWAPO war. Mit der Unabhängigkeit und damit mit dem Ende des Befreiungskampfes ist das Militär verschwunden.
Zurückgeblieben ist ein vergammelter Flughafen, von dem einst die südafrikanischen Impala-Düsenjäger in Richtung Angola fauchten. Heute müssen kleine Cessnas erst im Tiefflug die Ziegen vom Rollfeld verscheuchen, ehe sie landen können. Geblieben sind aber die grellbunten Kuka-Shops in reichlicher Zahl mit ihrem Geheimnis, wer denn ihre Kunden sind, nachdem es die Soldaten nicht mehr gibt. Das Zauberwort heißt "informeller Sektor". Es ist der buchstäbliche Schwarzmarkt, der legal zwischen Schwarz und Schwarz abläuft, und auf dem - auch völlig legal - praktisch keine Steuern bezahlt werden. Namibia hat 105000 Steuerzahler und es ist kein Zufall, daß diese Zahl nahezu identisch ist mit der Zahl der weißen Namibier, die heute wie eh und je das Staatsbudget bestreiten, das umgerechnet rund zwei Milliarden D-Mark umfaßt. Es lag im einstigen kolonialen Selbstverständnis ebenso wie in den archaischen Wirtschaftsformen, daß die Eingeborenen, wie man sie damals nannte, keine Steuern an die koloniale Oberschicht zu entrichten hatte. Nun ist man aber unabhängig und souverän. Und so wird es eine wichtige Zukunftsaufgabe sein, den informellen Sektor der Wirtschaft allmählich in die Formalität überzuführen, in der eben nicht nur die Weißen Steuern bezahlen, sondern alle, die sich am Wirtschaftsleben beteiligen, dabei Gewinne machen oder Einkommen beziehen. Bis dahin wird freilich noch mancher Baum in der Namib-Wüste verdorren. Auch Namibia wird sich zunächst auf die indirekten Steuern konzentrieren, den Verbrauch besteuern. Aber das braucht Zeit, und bis dahin funktionieren auch die Kuka-Shops im Ovamboland - bunt und laut, mit afrikanischem Rock und schillerndem Angebot. Die Regierung ist auch vorsichtig bei der Überführung des informellen Sektors in den normalen Wirtschaftkreislauf. Hier stößt man auf archaische Strukturen, die sich bis heute erhalten haben. Geschäfte per Handschlag, im stillschweigenden Einvernehmen nach langem Palaver am Lagerfeuer oder auf Grund verwandtschaftlicher Beziehungen, Sitten und Gebräuche. Fünf Kühe, ein Bulle als Brautpreis, Familien- und Clanbeziehungen, die für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar sind, für einen Europäer schon gar nicht. Hier geht es an ursprüngliche Grundstrukturen, die zu ändern auch die schwarze Regierung in Windhoek scheut.

Erste Welt in Windhoek, wo der Staatspräsident mit acht schwarzen "weißen Mäusen" vor seiner Staatskarosse durch die City auf großzügigen Teerstraßen braust. Und dritte Welt mit Subsistenzwirtschaft und Handschlag, Palaver und Lagerfeuer. Im Busch Namibias versinkt ein Tag wie der vorausgegangene, mit einem Sonnenuntergang, der den Busch brennen läßt im Feuerorange des südlichen Afrikas, erzeugt vom in der Hitze des Tages aufgewirbelten Staub von Steppe und Wüste. Der Wind frischt auf in den länger werdenden Schatten der sinkenden Sonne. Die Natur verhält.
Nur wenige Vogelstimmen zerschneiden die Stille, das Maunzen des Kakadus, das plötzlich aufgeschreckte Geschrei afrikanischer Drosseln, das ebenso schnell erstirbt, das Glucksen einer Schar Perlhühner, die sich, ermutigt vom kühleren Abend, zu einer letzten Freßtour aufmacht.
Sie kommen alle zum Wasserloch. Zuerst die Schweine, vorsichtig kreisend, sichernd die Bache mit ihren drei bis vier Frischlingen, dann der Keiler als Einzelgänger - die Bache hat ja schon Junge, er ist gegenwärtig nicht gefragt. Mißtrauisch wittert er in die Gegend. Aber auch er braucht Wasser. Dann wieder Stille. Majestätisch erscheint König Kudu auf der Wasserloch-Bühne. Langsam, rundum äugend, rundum spielende große Lauscher, das edle Haupt mit seinem Korkenziehergehörn wendend und witternd. Auch er braucht Wasser und entschließt sich zögernd zum Schöpfen. In diesem heißen Land müssen alle Tiere zum Wasserloch. Ein Hauch kühler Luft streicht über den Beobachtungsposten, die Sonne versinkt blutend am bergigen Horizont, vor dem sich pockennarbig zart grünender Busch verdunkelt. Ach da, die Blessböcke! Haben sich wohl verspätet, eine ganze Herde, besser: ein Zug, hintereinander, emsig und eifrig, als hätten sie einen festen Auftrag. Auch sie marschieren zur Tränke und lassen die Oryx warten, die ungeduldig im Busch polternd Steine rollen. Auch sie wollen zum Wasserloch, aber der Reihe nach, bis sich die Dunkelheit über den Busch breitet, alles Leben eines heißen Tages in der kühlen Nacht erstirbt, um sich mit dem Aufgang der Sonne wieder auf den Weg zu machen in einen neuen Tag, der so ist wie der vergangene und der künftige.

Die Schwäche der Bevölkerung Namibias, so Nils Pichner 1979, besteht darin, "daß kein Stamm mit dem anderen zusammenarbeitet und zudem jeder in sich selbst zersplittert ist". Dem Führungsanspruch der stärksten Gruppe, der Ovambos, widersetzen sich die zahlenmäßig unterlegenen Hereros, deren Interessen mit denen der Namas kollidieren, denen wiederum die Ovambos mißtrauen. Abseits stehen die Damas, die noch nicht vergessen haben, daß sie einst sowohl von den Hereros als auch von den Namas versklavt worden sind.

Namibia und Deutschland

Über 100 Jahre lang hat sich das Land überwiegend unter deutschem Einfluß entwickelt. Unübersehbar war bis vor Kurzem das Leben deutsch geprägt, obwohl die eigentliche Kolonialherrschaft nur 31 Jahre gedauert hat und bereits seit 1919 beendet ist. Viele Landschafts-, Orts- und Straßennamen machen dies deutlich.
Deutsche Missionare waren die ersten Europäer, die sich im Lande niederließen. Die 1799 in Kapstadt gegründete Station der Londoner Missionsgesellschaft hatte in ihrer Heimat nicht genug Missionare für den großen Bedarf finden können. Daher hatte sie Missionare aus Berlin übernommen und sie nach "Transgarieb", dem Gebiet jenseits des Oranje - der bei den Khoi-Khoin Garieb hieß - geschickt.
Ab 1899 kamen deutsche Siedler, bis 1904 waren es 5000. 1907 lebten schon 6515 deutsche Siedler im Land, zusätzlich 4000 deutsche Schutztruppler und 2000 andere Weiße. Sie taten sich schwer in diesem wüstenhaften, ungastlichen Land, schlugen jedoch Wurzeln. Mit dem Ochsenkarren brauchte man damals für 10 km einen Tag. Dürren und Tierseuchen machten lange Arbeit zunichte. Die Begegnung mit den einheimischen Völkern schuf auch Probleme. Die Kultur der so ganz anders lebenden Herero und Nama zu entdecken und sie als andersartig, aber nicht minderwertig zu verstehen, gelang nur wenigen. Die Erschließung des Landes für die Siedler brachte es mit sich, daß das Weideland der Herero und Nama und damit deren Lebensraum immer mehr eingeengt wurde, was bald zu Aufständen führte.
Diese erste Siedlergeneration hat allerdings mit ihrer Initiative, Findigkeit und Tatkraft bis heute das Land geprägt. Aus der kurzen Zeit zwischen 1907 (Niederschlagung der Aufstände) und dem Ersten Weltkrieg stammt der Grundstock der heutigen Infrastruktur. Eisenbahnen wurden gebaut, Bodenschätze entdeckt und erschlossen. Burgartige Bauten in Windhoek, Swakopmund und Duwisib waren Ausdruck der gefühlsmäßigen Bindung an die alte Heimat, versuchen den abenteuerlich-romantischen Aspekt der harten Lebensbedingungen zu betonen.
1914 lebten hier einschließlich der Soldaten nicht mehr als 20000 Weiße, davon waren 80% Deutsche. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden 7000 Deutsche ausgewiesen, kehrten jedoch zwischen den Kriegen zurück; weitere deutsche Einwanderer folgten. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Siedler nicht vertrieben (die Männer wurden zeitweise interniert). Die Mandatsmacht Südafrika verzichtete auf Maßnahmen gegen Deutsche. Anders als in den übrigen ehemaligen deutschen Kolonien wurden hier die Sprachrechte der Deutschen stets geachtet.
Obwohl der Bevölkerungsanteil der Deutschen in den letzten Jahren unter 3% gesunken ist und viele von ihnen auf abseits gelegenen Farmen ansässig sind, ist doch ihr Einfluß im wirtschaftlichen und kulturellen Leben, weniger in der Politik, bis heute relativ hoch. Alle politischen Schattierungen sind anzutreffen, von solchen, die vom Wiederentstehen einer "glorreichen Zeit" träumen (und in unseren Medien oft als typische "Südwesterdeutsche" vorgeführt werden) bis zu Mitgliedern der SWAPO. Die überwiegende Zahl gehört sicherlich zur Wählerschaft der DTA.
Die meisten deutschsprachigen Namibier sind schon im Lande geboren, manche gehören bereits zur vierten Generation. Nennenswerte deutsche Bevölkerungsanteile gibt es bis heute in den Städten des nördlichen Farmlandes (Otjiwarongo 40%, Grootfontein 30%). In Swakopmund (19%), Windhoek (8%) und Lüderitz (4%) hat Deutsch nach wie vor eine Funktion als Verkehrssprache. Keine Rolle spielt es in Keetmanshoop, Karasburg und natürlich in den Städten der kommunalen Gebiete.
1984 hatte Deutsch den Status einer dritten Amtssprache erhalten. Mit der Unabhängigkeit und der Erklärung des Englischen zur alleinigen Amtssprache war dieser Status des Deutschen wie auch des Afrikaans beendet. In der neuen namibischen Verfassung ist Deutsch jedoch als eine der Landessprachen verankert. Damit ist Namibia das einzige überseeische Land, in dem die deutsche Sprache auch heute noch amtliche Anerkennung genießt.
Fast alle Deutschsprachigen haben auch Kenntnisse des Afrikaans und des Englischen. Ihr Umgang mit den Farmarbeitern spielt sich weitgehend auf Afrikaans ab, das immer noch Umgangssprache der meisten Namibier ist (nur mit Herero manchmal auf Deutsch). Überhaupt ist die Beliebtheit der deutschen Sprache bei der übrigen Bevölkerung in den letzten Jahren zugunsten des Englischen zurückgegangen. Die Öffnung der deutschen Schulen für Nichtweiße kam in dieser Hinsicht zu spät. Bei manchen recht einsam lebenden Farmern zeigt sich bereits eine gewisse "Erosion" der Sprache, die Sicherheit in Grammatik und Syntax läßt nach.
Eine spezielle Gruppe deutschsprachiger Namibier stellen die 430 Kinder schwarzer Hautfarbe dar, die in der damaligen DDR aufwuchsen. Es handelt sich um Kriegskinder, Kinder aus dem Flüchtlingslager Cassinga in Angola, deren Eltern bei dem südafrikanischen Überfall ums Leben gekommen waren, Kinder von SWAPO-Dissidenten, die in Gefangenenlagern verschwanden, aber auch um Kinder von SWAPO-Politikern. SWAPO und SED hatten schon 1978 eine Zusammenarbeit hinsichtlich der Kindererziehung vereinbart. Nach der Grundschulausbildung im Kinderheim Schloß Bellin in Güstrow (Mecklenburg) kamen die Kinder auf die Schule der Freundschaft in Staßfurt, eine bevorzugte Einrichtung nur für ausländische Kinder. Die Kinder wuchsen dort auf und sprechen fließend deutsch. Unmittelbar nach der namibischen Unabhängigkeit wurden die Kinder im September 1990 ohne Rücksicht auf den jeweiligen Stand der Schulausbildung nach Namibia zurückgeschickt.
Für die meisten bedeutete das einen Kulturschock. Sie beherrschten ihre Muttersprache kaum, Englisch haben sie in der DDR nicht gelernt, und von Afrikaans hatten sie noch nie etwas gehört. Mit der ungewohnten Lebensweise in den Kraalen des Ovambolandes kamen sie nicht zurecht und erschienen ihren Verwandten häufig als aufsässig und undankbar - besonders die älteren, die elf Jahre in der DDR gelebt hatten. Auch erfuhren die Kinder in der für sie ungewohnten Umgebung keinerlei offizielle Unterstützung. Nach dem Auftreten erheblicher Probleme entschloß sich die Bundesregierung 1991, die Eingliederung jener Kinder in Namibia durch ordentliche Betreuung und Abschluß der Schulbildung - zumeist an den deutschen Schulen in Namibia - zu unterstützen. Im Rahmen eines Förderprogramms wurden 1992 - 1996 rund DM 1,5 Mio. zur Verfügung gestellt. Diese Unterstützung wurde in Namibia mit Hilfe einer eigens zu diesem Zweck gegründeten privaten Organisation abgewickelt. Inzwischen sind fast alle an deutschen Schulen untergebracht, für die Ferien wurden Patenschaften in deutschsprachigen Familien organisiert und viele dieser Kinder - heute Jugendlichen - haben zwischenzeitlich Schule und Berufsausbildung abgeschlossen.
Einige der Kinder haben mit Unterstützung engagierter Personen und Vereine - so z.B. der "Förderverein Kinderhilfe in Namibia e.V." in München - Lehrstellen in Deutschland gefunden. Es geht durchweg um die Ausbildung in Berufen, die in Namibia gebraucht werden, für die es aber im Lande selbst keine Ausbildungsmöglichkeiten gibt.
Dieser praktischen Ausbildung kommt somit neben dem politischen Aspekt des Interesses für die Lage dieser Kinder auch eine besondere entwicklungspolitische Bedeutung zu. Es ist zu hoffen, daß diese "DDR-Kinder" beim Zusammenwachsen von Schwarz und Weiß in Namibia die Rolle eines Bindegliedes spielen werden.
Aus historischen Gründen hat sich Deutschland mehr als andere Länder bei der finanziellen Hilfe für das unabhängige Namibia engagiert. 27% der nach der Unabhängigkeit zugesagten Gelder kommen aus der Bundesrepublik. Dabei wird besonderes Gewicht auf die Entwicklung der ländlichen Gebiete gelegt. Der größte Teil dieser Beträge wird für die Verbesserung der Wasserversorgung, der Viehwirtschaft, des Wegenetzes und des ländlichen Telekommunikationssystems im Ovamboland verwendet.
Unter den Handelspartnern Namibias rangiert Deutschland nach Südafrika an zweiter Stelle. Bei den Importwaren aus Deutschland stehen in vorderster Linie Maschinen, Bergbauausrüstungen und Malz für die Brauereien. Bei den Exporten von Namibia nach Deutschland dominieren Rohkupfer, Kupferlegierungen und andere Bergbauprodukte sowie Fleisch und Fleischwaren.


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