07.11.99

Vormittags fahren wir erst noch einmal einige Kilometer zurück und an der Küste entlang nochmals nach Norden zu den Blowholes. Dort preßt das Meer bei jeder ankommenden Welle das Wasser so in Löcher und Hohlräume, daß es am anderen - oberen - Ende geysirartig in die Luft geblasen wird. Nachdem wir dieses Schauspiel ausgiebig genossen haben, führt uns unser Weg wieder in die richtige Richtung, nämlich nach Süden.
Am Overlander Roadhouse, wo die Straße entlang der Shark Bay abzweigt, will es uns noch zu früh am Tag sein, um schon das Nachtlager aufzuschlagen. Also fahren wir weiter, auf eben dieser abgezweigten Strecke, nach Denham. Dies ist angeblich die westlichste Stadt Australiens. Wobei "Stadt" natürlich die übliche Übertreibung ist. Dadurch kommen wir in den Genuß eines Abendessens und anschließenden Drinks im "westlichsten Pub Australiens".

08.11.99

Wir fahren von Denham aus weiter nach Monkey Mia. Dieser Ort ist berühmt dafür, daß Delphine angeblich völlig freiwillig und ohne angelockt zu werden ins flache Wasser kommen und den Kontakt zu Menschen suchen. Als wir ankommen, sind natürlich erst mal keine Delphine da, und wir marschierten zuerst ins Büro, um eine Fahrt im Glasbodenboot zu einer Perlenfarm zu buchen. Dann vertreiben wir uns die Zeit im Restaurant mit einem ausgiebigen Frühstück.
Während wir frühstücken, kommen so langsam einige Delphine in Sichtweite, und die Menschenmenge versammelt sich am Strand. Und als wir mit unserem Frühstück fertig sind, ist gerade der Zeitpunkt gekommen, an dem der Ranger den Touristen, zu denen wir uns jetzt auch gesellen, erlaubt, ins Wasser zu kommen. Wir dürfen bis ins etwa knietiefe Wasser gehen und eine Delphinkuh mit ihrem Kalb kommt wirklich ganz nahe heran - vor allem zum Ranger, der dann mit ihr vor den Zuschauern hin und hergeht. Später, als es Zeit wird für die Fütterung, kommen noch einige andere Delphine in die Nähe, aber ich verziehe mich, da mich dieses Schauspiel "Fütterung" nicht interessiert. Ich frage mich nur - wenn diese Delphine alle so freiwillig kommen, wieso dann die großen Lautsprecherboxen am Strand, aus denen die ganze Zeit delphinische Locklaute klingen?...
Schließlich wird es Zeit für unsere Tour im Glasbodenboot. Der Bootsführer ist zwar ganz nett und gibt einige originelle Sprüche von sich, die "Tour" aber besteht aus der direkten Fahrt zur Perlenfarm und später wieder zurück, jeweils auf schnellstem Weg und in schnellstem Tempo. Interessant sind dann auf dem Ponton der Perlenfarm die Ausführungen über die Zucht von Perlen. Ehrlicher wäre es aber, würden sie auf den - sowieso nutzlosen - Glasboden verzichten, nur die Hälfte des Fahrpreises kassieren und das Ganze "Besichtigung einer Perlenfarm" nennen. Sigrid und ich können nicht widerstehen und müssen einkaufen: sie ein Paar Ohrringe und einen Ring und ich eine einzelne "Zwillingsperle", als Kettenanhänger gefaßt.
Nach der Rückkehr nach Monkey Mia fahren wir zurück, auf gleicher Strecke wie gestern bei der Hinfahrt. In Denham ein kurzer Halt zum fotografieren (Sigrid) und Postkarten einwerfen (Werner), dann geht’s weiter zum Shell Beach. Dieser Strand besteht ausschließlich aus kleinen weißen Muscheln. Nächster Halt sind die Stromatolithen von Hamelin Pool. Von diesen "lebenden Steinen" bin ich allerdings ein bißchen enttäuscht - irgendwie habe ich mir das Ganze größer und eindrucksvoller vorgestellt.
Auf der Weiterfahrt ergibt sich dann das Problem, daß die Roadhouses entlang der Strecke keine Campingplätze haben. So müssen wir durchfahren bis Kalbarri, die letzten 60 Kilometer genau gegen die untergehende Sonne. Das ist, vor allem für Werner, der wie immer unser Fahrer ist, eine recht unangenehme Situation. Als Entschädigung dafür gibt es dann zum Abendessen - ein Tip der Campingplatzchefin - sehr gutes chinesisches Essen.

09.11.99

Heute klappern wir die verschiedenen Attraktionen des Kalbarri Nationalparks ab.
Erste Station ist Rainbow Jungle, eine sehr schöne und sehr interessante Vogelstation. Die Vögel - hauptsächlich Papageien und Kakadus - werden da gezüchtet und, in Käfigen und einer Voliere, dem Publikum vorgestellt.
Anschließend fahren wir verschiedene Aussichtspunkte an der Küste an: Pot Alley Gorge, Rainbow Valley - dort steigen wir allerdings nicht mal aus dem Auto aus, Mushroom Rock - den "Pilzfelsen" bewundern wir aus der Ferne, Red Bluff Lookout. Insgesamt eine beeindruckende Steilküste aus buntem Sandstein.
Nach einem kurzen Mittagessen bei "unserem" Chinesen geht es dann auf der anderen Seite des Städtchens weiter, zuerst mit dem Wildblumenzentrum. Dort kann man entlang eines knapp zwei Kilometer langen Spazierwegs die Flora der Region bewundern. Nächster Haltepunkt ist Meanarra Hill, ein hübscher Aussichtspunkt. Danach nehmen wir noch die Gravel Road zu The Loop und Z-Bend unter die Räder. Dies sind tolle Aussichtspunkte in die Schlucht des Murchison River, die sich in diesem Gebiet stark windet und biegt. Bei The Loop ist außerdem ein natürliches Fenster im Fels zu bewundern - allerdings stellen wir später anhand von Ansichtskarten fest, dass das von uns besuchte Fenster nur ein kleines Loch neben dem großen ist und wir das eigentliche Fenster überhaupt nicht entdeckt haben. Und noch später stellen wir fest, dass wir durchaus an der richtigen Stelle waren, es das große Fenster aber offensichtlich nicht mehr gibt.
Der Rückweg führt uns - natürlich wieder der Sonne entgegen - nochmals nach Kalbarri, und Abendessen gibt es wieder beim Chinesen.

10.11.99

Nach einkaufen und auftanken führen wir uns heute Vormittag nochmals die Schlucht des Murchison River zu Gemüte. Hawks Head ist ein überhängender Felsen über dem Fluß und bei Ross Graham Lookout wird das Steilufer ziemlich flach, so daß man, wenn man will, zum Fluß hinunter gehen kann. Sigrid und Werner wollen, ich nicht. Also vertreibe ich mir am Lookout die Zeit mit Genießen der Aussicht und warte dann in einem Unterstand am Parkplatz auf die beiden Wanderer.
Eigentlich wollen wir auf der Weiterfahrt noch zwei weitere Aussichtspunkte anfahren, wir können aber keine Hinweisschilder entdecken und finden deshalb die richtige Abzweigung nicht.
Dafür finden wir die richtige Abzweigung zur Hutt River Province, einem unabhängigen "Fürstentum" von der Größe Hongkongs auf einer Schaffarm. Der Farmer, Prinz Leopold I., begrüßt uns persönlich und führt uns durch sein Reich. Immerhin kann er uns eine Kirche zeigen, das Postamt dient gleichzeitig als Zollamt - jeder von uns erhält sein Visum in den Reisepaß gestempelt -, eine Art Museum und natürlich ein Souvenir shop sind auch vorhanden. Zum Abschied spricht Seine Königliche Hoheit noch eine "Royal Invitation", eine königliche Einladung aus, im April 2000 zur 30-Jahr-Feier seines Fürstentums wiederzukommen.
Wieder zurück auf dem North West Coastal Highway fahren wir durch Northampton durch und an Geraldton vorbei bis Dongara. Dort installieren wir uns auf einem Campingplatz an der Küste und marschieren zu Fuß - immerhin fast eineinhalb Kilometer ein Weg! - ins Städtchen, um dort sehr gut zu Abend zu essen.

11.11.99

Da wir die Empfehlung der Dame vom Informationsbüro beherzigen, fahren wir von Dongara aus nicht ins Landesinnere, sondern halten uns auf dem Brand Highway näher an der Küste. Dabei geht es uns darum, daß wir möglichst viele Wildblumen sehen wollen und es denen weiter im Innern vermutlich schon zu heiß ist. Und wirklich, schon von der Straße aus sind jede Menge Blumen zu bewundern. Wir legen einen Fotostop auf einem Parkplatz ein und später machen wir noch einen Spaziergang im Gebiet des "Western Flora" Campingplatzes - er macht seinem Namen alle Ehre. Hinter Eneabba biegen wir vom Highway ab, fahren ganz an die Küste hinaus und an dieser entlang bis Jurien. Dort müssen wir, bedingt durch den Verlauf der Straße, eine Schleife durchs Hinterland ziehen und kommen dann nachmittags in Cervantes an.
Wir irren einige Zeit herum auf der Suche nach einem Informationsbüro wegen einer Karte des Nambung Nationalparks und werden schließlich an den Parkeingang selbst verwiesen. Gegen 15 Uhr stehen wir dann im Gebiet der Pinnacles, nach meiner Zeitplanung allerdings eine gute Stunde zu früh - zum Fotografieren hätte ich gern Abendsonne. So fahren wir erst mal eine "Orientierungsrunde" durch den Park, und beim zweiten Durchgang steht die Sonne dann schon tiefer, so daß das Licht besser wird. Für diese zweite Schleife benötigen wir dann auch bedeutend mehr Zeit, da Sigrid und ich fast jede zweite Steinsäule ablichten müssen.
Auf der Rückfahrt machen wir noch zwei Abstecher zum Strand, und dann muß Werner nochmals stoppen, da weiße Dünen fotografiert werden wollen und kurz darauf eine Familie Emus auf dem Dünenkamm herummarschiert.
Schließlich kommen wir aber doch noch in Cervantes an, schlagen auf dem Campingplatz unser Lager auf und gehen in die Taverne zum Abendessen.

12.11.99

Den Badgingarra National Park wollen wir eigentlich heute besuchen. Zuerst können wir ihn aber nicht finden, und als wir ihn endlich entdeckt haben, wollen wir nicht mehr.
So fahren wir weiter, durch Moora und New Norcia nach Toodyay. In Northam besichtigen wir Australiens längste Hängebrücke für Fußgänger mit 117 Metern Spannweite und biegen anschließend auf den Great Eastern Highway ein. In Merredin finden wir den Campingplatz hinter der Trabrennbahn und bleiben dort über Nacht.

13.11.99

Heute - ich darf mal wieder ein Stück weit fahren - bleiben wir auf dem Great Eastern Highway. In Yellowdine essen wir eine Kleinigkeit zu Mittag und Werner übernimmt wieder das Steuer. Zum Boorabbin National Park finden wir mal wieder keinen Zugang, aber kurz darauf entdecken wir dafür einen interessanten Lookout. Große, flache Granitkuppen bieten Aussicht über die Umgebung, waren aber selbst fast noch interessanter.
In Coolgardie besuchen wir die Ausstellung über die Zeit des Goldrauschs und in Kalgoorlie landen wir nach Stadtrundgang und -fahrt auf einem Campingplatz bzw. in der nebenan gelegenen Bar zum Abendessen.

14.11.99

Morgens beginnt es, leicht zu regnen - der erste Regen, seit wir die Nordküste verlassen haben. Zuerst fahren wir zum Mt Charlotte Lookout, Wasserreservoir der Stadt und Aussichtspunkt über das Städtchen und die umliegenden Goldminen. Hannans North Historic Mining Reserve, zu dem wir anschließend fahren, ist uns mit 15$ Eintritt pro Kopf zu teuer, und wir fahren weiter zum "Super Pit Lookout". Ohne große Erwartungen - vom Parkplatz aus sieht es nicht sehr vielversprechend aus, da man überhaupt nichts sieht - gehen wir zur Aussichtsplattform und werden überrascht. Eine wirkliche "Super-Grube" tut sich vor unseren Augen auf, so groß und tief, daß die riesigen Minenfahrzeuge wie Miniaturen wirken!
Nach dieser Besichtigung verlassen wir die Goldstadt Kalgoorlie und fahren mit nur einem Halt zwecks Mittagessen und Fahrerwechsel - ich darf wieder ans Steuer - nach Süden in Richtung Esperance. Kurz vor dem Ort biegen wir links - nach Osten - ab und begeben uns in den Cape Le Grand National Park. Am Eingang und in der Rangerstation ist niemand mehr da, und da wir keine Karte des Parks haben, müssen wir eben aufs Geratewohl losfahren.
Unterwegs gibt es noch einen - eigentlich zwei - Fotostop, um den Frenchman Peak zu fotografieren. Schließlich kommen wir auf dem Campingplatz in der Lucky Bay an, und Werner betätigt sich wieder einmal als Küchenchef.

15.11.99

Da die Bucht sehr idyllisch liegt, habe ich gestern abend beschlossen, mir den Sonnenaufgang anzutun und den Wecker auf 5 gestellt. Um 5 Uhr morgens herrscht allerdings Nebel und um 6 hohe, gleichmäßige, graue Bewölkung, so daß sich das Aufstehen nicht lohnt. Ich bleibe also liegen, bis sich die anderen beiden auch rühren.
Später am Vormittag klappern wir - immer noch ohne Karte - die einzelnen Punkte des Parks ab, als da wären Lucky Bay - eigentlich ein Traumstrand, weiß mit türkisblauem Meer, wenn die fast zentimeterdicke feuchte Salzschicht auf dem Sand nicht wäre -, Rossiter Bay, Hellfire Bay - eng, mit großen runden Steinen -, Thistle Cove - Gletscherschliffe (jedenfalls sieht der Granit so aus) bis ins Meer hinaus, große abgerundete Steine auf den glatten Flächen -, Le Grand Beach - ein langgestreckter, "großer" Strand.
Später fahren wir nach Esperance zum Einkaufen und Tanken. Dann machen wir uns auf den Weg, zuerst auf dem South Coast Highway nach Westen bis Ravensthorpe, weiter nach Norden bzw. Nordwesten nach Hyden - genauer gesagt, zum Wave Rock Caravan Park in der Nähe von Hyden.
Da wir nicht gewußt haben, ob es in der Nähe ein Restaurant gibt - es gäbe eines - haben wir unterwegs Steaks eingekauft, die wir uns zum Abendessen braten. Ich gehe dann bald ins Bett, Sigrid und Werner bleiben noch auf und trinken Rotwein.

16.11.99

Morgens ist wieder mal - wie seit Kalgoorlie an jedem Vormittag - recht bescheidenes Wetter. Immerhin gönnt uns Petrus eine regenfreie Phase, um den Wave Rock zu besichtigen und auch zu besteigen. Das ist allerdings keine große Bergtour, sondern nur ein kleiner Aufstieg, aber immerhin ohne Treppen über den nackten Granit in Fallinie hinauf. Da Sigrids Schuhe nicht die besten Sohlen haben - und sie heute auch nicht sehr fit ist - wieso denn nur? -, verzichtet sie und wartet unten auf unsere Rückkehr. Werner dreht dann auch recht bald wieder um, so daß ich mir nicht so viel Zeit nehme wie ich getan hätte, würden die zwei nicht auf mich warten. Dann fahren wir noch bei "Hippo’s Yawn" vorbei; ich betrachte diese Felsformation allerdings nur vom Auto aus.
Anschließend setzen wir - besser gesagt, Werner - das Auto wieder in Bewegung, und nach kurzem Einkaufen in Hyden fahren wir, vorbei an Lake Grace, in den Stirling Range National Park. Wir fahren hinauf bis zum Aussichtspunkt unter dem Bluff Knoll. Daraufhin durchqueren wir die Bergkette über den Chester Pass und fahren weiter zum nächsten Nationalpark. Bei Porongurup machen wir den Abstecher zum "Tree on the Rock", bevor wir auf den Campingplatz in Porongurup zurückkehren.

17.11.99

Auch heute regnet es vormittags. Trotzdem umrunden wir auf einem "Scenic Drive" den Porongurup National Park. Dies ist allerdings nicht so viel, wie es sich anhört; insgesamt sind etwa 12 Kilometer zu fahren. Nächster Halt ist dann bei Mt. Barker der Aussichtspunkt auf dem Mt. Barker Hill, dann geht es weiter zu St. Werbourgh’s Chapel, einer kleinen Kapelle in der Nähe. Von dort aus führt uns die Straße wieder nach Süden an die Küste, die wir in Denmark treffen.
Im Nationalpark von Walpole-Nornalup unternehmen wir den "Tree-Top-Walk". Dabei kann man auf einer Konstruktion ähnlich einer Hängebrücke bis zu 40 Meter über dem Boden zwischen den Baumkronen herumspazieren. Nebenan, im "Valley of the Giants" kann man die Baumriesen dann vom Erdboden aus bestaunen.
Im nächsten Nationalpark, dem Shannon National Park, gibt es den "Bicentennial Tree", einen über 70 Meter hohen Baum, der zur 200-Jahr-Feier Australiens im Stil der Feuerwachbäume mit Sprossen versehen und dadurch besteigbar gemacht worden ist. Sigrid und Werner wagen sich ein paar Meter hoch, ich bleibe lieber auf dem Boden. Anschließend befahren wir noch den "Heartbreak Trail", einen Waldweg mit hübschen Ausblicken auf immer wieder interessante Baumriesen. Nur endet dieser als "Einbahnstraße" markierte Weg an einem breiten, wahrscheinlich tiefen und reißenden Fluß. Kurz zuvor ist zwar ein weiterer "Einbahnweg" abgezweigt, doch der ist mit einem anderen Namen ausgeschildert und wir nehmen ihn deshalb nicht ernst. Da aber über den Fluß keine Brücke führt, nehmen wir doch diesen anderen Weg zurück zur Straße - und lesen anschließend im Reiseführer, daß dies das vorgesehene Vorgehen ist. Nach diesem Abenteuer machen wir dann nur noch einmal einen Abstecher von der Straße zu einer "Grove" - was das wohl heißen mag? (später sagt das Wörterbuch: Hain, Gehölz) -, einer Ansammlung sehenswerter Riesenbäume.
Danach geht es dann ohne größere Aufenthalte nach Pemberton auf den Campingplatz und ins Restaurant zum Abendessen.

18.11.99

Bevor wir weiterfahren, besichtigen wir in Pemberton ein kleines Museum über die Anfänge der Holzfällerei in der Region, dann fahren wir in Richtung Nordwesten, Richtung Perth.
Im Bedelup National Park besuchen wir die Bedelup Falls. Der Wasserfall ist nicht sehr beeindruckend, hübsch dagegen die Fußgänger-Hängebrücke über das Wasser unterhalb der Fälle. Von da aus geht es dann auf beinahe direktem Weg nach Busselton, wo Sigrid die Adresse eines Teddybärenladen hat. Wir finden die Adresse auch - ein ganz normales Wohnhaus, in dem, wie sich herausstellt, eine Bärenmacherin ihre Werkstatt hat. Ich warte im Auto, während Sigrid und Werner einkaufen gehen. Später besichtigen wir noch die Jetty und essen eine Kleinigkeit zu Mittag.
Auf dem Weiterweg nach Norden, an der Küste entlang, machen wir noch einen Abstecher in den Yalgorup National Park, doch dort ist nichts los, und landen schließlich in Rockingham, wo wir in einem "echten" italienischen Restaurant gut zu Abend essen.

19.11.99

So langsam geht, wenn auch noch nicht der Urlaub, so doch die Autotour ihrem Ende entgegen. Von Rockingham fahren wir nach Fremantle und machen dort einen kleinen Stadtbummel. Dann geht die Fahrt weiter nach Perth, wo wir nach einigem Suchen sogar einen Parkplatz im Zentrum finden. Wir bezahlen die Parkgebühr erst mal für zwei Stunden und machen uns auf, die Innenstadt zu erkunden. Nach der ersten halben Stunde trennen wir uns, und ich schlendere durch Hay Street und St. Georges Terrace und vor allem die vielen Arkaden und Passagen zwischen diesen beiden Parallelstraßen. Schließlich wird es Zeit, zum Auto zurückzugehen, wo die anderen beiden bereits auf mich warten.
Wir kehren der (Innen-)Stadt den Rücken zu und machen noch eine kleine Autofahrt durch das Swan Valley, die Weinbaugegend. Auf dieser Tour besichtigen wir so nebenbei noch die verschiedenen Campingplätze, die Perth zu bieten hat, und entscheiden uns für einen, der etwas außerhalb der Stadt liegt und ein Restaurant direkt nebenan zu bieten hat.
Den Rest des Nachmittags verbringen wir faulenzend auf dem Campingplatz, bis es Zeit wird, essen zu gehen.
Das Restaurant ist piekfein und etwas teurer als das, was wir bisher hatten, aber das Essen und der Wein sind ihren Preis durchaus wert. Ich probiere Ostrich - Emu -, nach Känguruh (im Kakadu Nationalpark) und Krokodil (im Victoria River Roadhouse) das dritte einheimische Tier auf meinem Speiseplan. Ansonsten habe ich auf dieser Reise fleischmäßig fast nur von Rind und Hühnchen gelebt.
Später versuchen wir noch, unsere Getränkevorräte zu verringern, bevor wir uns das letzte Mal in unserem Camper schlafen legen.

20.11.99

Jetzt heißt es erst mal alles einpacken und das Auto saubermachen - letzteres allerdings nur von innen, da wir für eine äußerliche Reinigung einen Hochdruckreiniger bräuchten. Dann fahren wir zum Hotel, um einzuchecken und unser Gepäck im - angenehm großen - Zimmer abzustellen.
Nächster Haltepunkt ist die Autovermietung, um unseren Lazarus abzugeben. Dort tritt allerdings das Problem auf, daß wir offiziell überhaupt nicht existieren. Das Mädel bei der Anmietung hatte auf unserem Vertrag als Abgabedatum nicht den 20. November sondern den 20. Oktober eingetragen (von Darwin nach Perth in 2 Tagen - eine reife Leistung), und so sind wir irgendwie aus dem System gefallen. Die Dame am Schalter regelt das Ganze aber unbürokratisch und relativ schnell, und ich kann also die Kaution wieder gutgeschrieben bekommen. Dort treten plötzlich (elektronische?) Probleme auf, und erst nach einem - für die Dame am Schalter wahrscheinlich nervigen - längeren Telefongespräch habe ich meine 5000$ dann wieder auf meiner Kreditkarte (hoffe ich wenigstens!). Die Dame erklärt uns noch den Weg zur nächsten Bushaltestelle, und dann sind wir auf uns gestellt.
Nach einem Blick auf den Fahrplan müssen wir allerdings feststellen, daß samstags der Bus nur einmal stündlich fährt und wir eine dreiviertel Stunde warten müssen. Daraufhin stoppen wir das nächste Taxi und lassen uns in die Stadt an die Jetty im alten Hafen kutschieren. Dort buchen wir für den Nachmittag eine Rundfahrt auf dem Swan River und brechen nochmals auf, um in der Stadt die nächsten zwei Stunden herumzubringen. Dies gelingt uns auch, und pünktlich zur Abfahrt des Boots sind wir wieder da. Diese "Kreuzfahrt" führt uns eineinhalb Stunden lang flußaufwärts, und trotzdem sind wir am Wendepunkt immer noch im Stadtgebiet von Perth. Vom Fluß aus ist das jedoch nicht zu erkennen, da wirkt die Landschaft ländlich-idyllisch, immer wieder allerdings mit großen Villen entlang des Ufers.
Drei Stunden nach der Abfahrt sind wir wieder am Ausgangspunkt angekommen, und wir machen uns auf, ein Restaurant zu suchen.
In der Fußgängerzone werden bereits die Läden geschlossen und die Gehwege hochgeklappt, doch zwei Ecken weiter finden wir ein italienisches Restaurant, das einen ganz ordentlichen Eindruck macht. Wir gehen noch einmal los, um im Bottle-Shop Wein zu kaufen - b.y.o., "bring your own" heißt, man bringt ins Lokal seinen Alkohol selbst mit - und kehren dann ins "Venezia" zurück. Das Lokal bestätigt seinen guten Eindruck durch gutes Essen und guten - italienischen - Espresso und Cappucino, und gesättigt und zufrieden suchen wir uns ein Taxi für die Rückfahrt ins Hotel.

21.11.99

Die Nacht ist leider etwas unruhig - startende oder landende Flugzeuge, viele Autos, ständig laufende Wasserspülungen und schlagende Türen -, so daß ich froh bin, als es Zeit wird aufzustehen. Wir haben beim Hotel einen Transfer zum Flughafen bestelle, und eine junge Dame bringt uns pünktlich - also viel zu früh - zum richtigen Terminal, wo wir nach dem Einchecken auf unseren Flug zum Ayers Rock warten.
Nach der Landung kümmern sich Sigrid und Werner um unser Gepäck, während ich unser Auto - dieses Mal ein normaler PKW - besorge. Wir fahren nach Yulara - "Ayers Rock Resort" heißt es inzwischen -, ein Touristenghetto aber einzige Möglichkeit, im Umkreis von mehreren 100 Kilometern Unterkunft zu finden. Ich interpretiere den Plan des Resort (mal wieder) falsch, betrete das Hotel durch den Hintereingang und muß mich zur Rezeption durchfragen. Wir bekommen ein hübsches, großes Zimmer und richten uns erst mal ein. Dann erkunden wir die wichtigsten Punkte im Resort: Visitor Center, Supermarkt (Wasser kaufen), Bottle Shop (Wein und Bier kaufen). Wir bringen die Einkäufe zurück ins Hotel und fahren dann los in Richtung Ayers Rock.
Am Parkeingang "dürfen" wir pro Kopf 15$ bezahlen, die Eintrittskarte gilt aber immerhin fünf Tage lang. Etwas weiter gibt es ein "Cultural Centre", hier informieren die in der Region ansässigen Aborigines über ihre Sitten und Gebräuche. Danach kommen wir jetzt wirklich zum Felsen und umrunden ihn - natürlich per Auto - gleich zweimal: einmal zum Ansehen und ein zweites Mal zum Fotografieren.
Nach der Rückkehr ins Resort "buchen" wir um Viertel vor 6 für 18 Uhr Abendessen im zu unserem Hotel gehörenden Restaurant. Dort ist es zwar teuer, aber gut, und anschließend sitzen wir noch im Zimmer und trinken Bier, Limo und Wein.

22.11.99

Nach - wie üblich - spartanischem Frühstück gehen Sigrid und Werner an den Pool, während ich auf unserer Terrasse sitze und schreibe. Nachdem die beiden von ihrem Baden im Pool und in der Sonne genug haben und wieder angezogen sind, machen wir uns auf die Socken bzw. Reifen: zuerst zum Supermarkt zum Wasser und Sandwiches kaufen, dann, nach Vertilgung der Brote, in den Nationalpark.
Unser heutiges Ziel ist Kata Tjuta, die "Olgas". Zuerst halten wir am "Dune View Lookout", einem Aussichtspunkt auf einer Düne, dann geht er zur Olga Gorge. In diese Schlucht, die Spalte zwischen zwei der größten Felsköpfe der Olgas, wandern wir hinein bis zum Ende des Weges. Nach der Rückkehr zum Auto fahren wir zum nächsten Parkplatz, dem Ausgangspunkt für die Wanderung durch das "Valley of the Winds". Bei dieser Tour definiere ich den ersten Lookout zum Gipfel und drehe nach ausgiebiger Rast um, während die anderen beiden noch weitergehen. Unten am Parkplatz setzte ich mich dann auf eine beschattete Bank, beobachte die Menschenmassen, die sich - von Bussen angekarrt - das Tal hinaufwälzen, unterhalte mich mit verschiedenen Passanten und warte auf die Rückkehr von Sigrid und Werner.
Als die beiden wieder da sind, machen wir uns auf den Rückweg zum Hotel, unterbrochen von mehreren Stops. Den ersten Halt legen wir am "Sunset View" ein, flüchten aber vor einer einfallenden Horde Japaner. Dann geht es nochmals zum "Dune View", um die seit Mittag veränderten Lichtverhältnisse zu betrachten. Kurz vor der Parkgrenze werfen wir noch einen Blick auf die Olgas, die aber inzwischen im Wolkenschatten liegen.
Moment mal - Wolken? Hier im trockenen Zentrum eines trockenen Kontinents? Doch, wirklich: der Himmel, schon den ganzen Tag über leicht bedeckt - da haben wir es noch genossen, wird es beim Wandern nicht so heiß - bewölkt sich zusehends, bis er fast vollständig bedeckt ist. Durch diese Bewölkung kommen wir aber dann abends - nach dem Abendessen im Takeaway - von einem Lookout in der Nähe unseres Hotels aus beim Sonnenuntergang in den Genuß einer herrlichen Farbstimmung über den Olgas. Fast gleichzeitig geht auf der anderen Seite der beinahe volle Mond auf, auch Jupiter und Saturn sowie einige Sterne sind zu sehen. Die Wolken hängen ringsum am Horizont, aber im Zenit ist der Himmel klar. Nur haben Sigrid und ich unsere Kameras nicht dabei und beschließen: morgen! Morgen? Und wie ist es mit: was du heute kannst besorgen...?

23.11.99

Im Laufe der Nacht wache ich kurz auf und meine, Regen zu hören. Das kommt mir aber doch zu weit hergeholt vor, und ich schiebe das Geräusch auf den Wind in den Eukalypten. Morgens aber sind die Fliesen am Pool naß.
Die Fliesen sind naß und der Himmel grau in grau, als wir kurz nach halb acht das Zimmer verlassen. Punkt acht sind wir am Uluru, am Beginn des "Mala Walk" und warten auf den Ranger. Der führt uns - und noch einige weitere Interessierte - entlang des ausgeschilderten Wanderwegs und erzählt uns dabei verschiedenes. Hauptsächlich erzählt er vom Leben und den Geschichten der Anangu, der Aborigines der Gegend, vor allem natürlich die Geschichte der Mala, die hier im Nordwesten des Felsens handelt.
Leider beginnt es während dieses Spaziergangs wieder zu regnen, so daß es ungemütlich wird. Deshalb läßt Paul, der Ranger, auch die letzten zu besichtigenden Punkte ausfallen und bringt uns direkt zur Kantju Gorge, dem Endpunkt der Führung. Wir verabschieden uns von ihm und spazieren zurück zum Auto. Werner und ich wollen trotz des Regens noch zum Mutitjulu Wasserloch, deshalb fahren wir noch zum dortigen Parkplatz. Sigrid bleibt im Auto, während Werner und ich - aber jeder für sich, da wir unterschiedliche Prioritäten haben - zum Wasserloch gehen. Da Sigrid sich weigert, ohne Schirm im Regen herumzuwandern, fahren wir zurück zum Hotel.
Sigrid und Werner gehen zum Zimmer, um sich regendicht zu machen und die morgens vergessene Wasserflasche zu holen. Währenddessen marschiere ich zum Supermarkt, um Sandwiches zu kaufen. Diese verspeisen wir im Auto auf der erneuten Fahrt zum Ayers Rock, zum Parkplatz am Mutitjulu Walk. Von dort aus begeben wir uns auf die "große" Wanderung, die 9 Kilometer lange Umrundung des Uluru. Dabei kommen wir an vielen interessanten Felsformationen vorbei, viele davon heilige Stätten der Anangu.
Nach Vollendung der Felsumrundung machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Cultural Centre, hauptsächlich um die neulich schon entdeckten großen Spinnen zu fotografieren. Danach machen wir es uns auf unserer Terrasse bequem, anschließend auf den Betten, bis es Zeit wird, Essen zu gehen. Aus der gestern für heute geplanten Himmelsbeobachtungs- und -fotografiersitzung wird allerdings nichts, da der Regen tagsüber zwar nachgelassen hat, aber abends wieder mit neuer Kraft zurückkehrt.
Später gehen Sigrid und Werner noch "über die Düne" zum Bottle Shop, um eine (weitere) Flasche Wein zu leeren. Mir ist nicht mehr nach ausgehen, und so bleibe ich im Zimmer und schreibe, lese und höre Musik.

24.11.99

Morgens müssen wir erst mal packen und aus dem Hotel auschecken, dann haben wir noch ein wenig Zeit. Wir nutzen sie, um noch einmal in Richtung Olgas zu fahren.
Kurz hinter dem Dune View Lookout hatte ich, als wir vor zwei Tagen dagewesen waren, große Flächen mit blauen Blumen gesehen. Da in diesem Bereich Halteverbot (oder Parkverbot? "no standing") herrscht, habe ich mich nicht getraut, Werner um einen Fotostop zu bitten. Inzwischen sind wir aber, was das angeht, frecher geworden, und so wollen wir jetzt diese Blumenfelder fotografieren. Nur... wo sind sie? Wir finden zwar die Stelle wieder, aber die Blumen sind nicht mehr da. Knapp zwei Tage haben ausgereicht, alles ist verblüht. Pech gehabt (wir, nicht die Blumen)! Wie war das noch - was du heute kannst besorgen...
Daraufhin fahren wir zum Flughafen, um das Auto abzugeben und nach einiger Warterei nach Sydney zu fliegen. Der Start verläuft wegen einer Schlechtwetterfront, die in der Nähe herumsteht, etwas "bumpy", ansonsten verläuft der Flug ereignislos - wenn man davon absieht, daß Sigrid mir den Fensterplatz weggeschnappt hat!
In Sydney angekommen, kaufen wir uns als erste Amtshandlung den Sydney Pass, ein 3-Tage-Ticket für fast alle öffentlichen Verkehrsmittel. Mit dem Airport Express Bus fahren wir dann zum Hotel. Beim einchecken erfahren wir, daß wir "upgegradet" worden sind, statt des gebuchten Dreibettzimmers erhalten wir ein großes Apartment mit Wohnzimmer (das zu meinem Schlafzimmer wird) und Kochecke.
Wir ziehen zu Fuß los, die Umgebung zu erkunden und landen in der George Street, mitten zwischen Kinos und Fastfood-Läden, in einem kleinen Lokal, das gutes Essen und guten Wein bietet.

25.11.99

Heute ziehe ich größtenteils auf eigene Faust los. Mit dem City Explorer Bus mache ich eine Stadtrundfahrt. Dabei besuche ich Darling Harbour, das Aquarium, spaziere von Campbell’s Cove am Wasser entlang zum Circular Quay. Dort unterbreche ich die Rundfahrt, weil ich mit Sigrid und Werner zur großen Hafenrundfahrt verabredet bin. "Hafen" heißt hier in Sydney die gesamte Bucht, an der die Stadt liegt. Anschließend vollende ich die Stadtrundfahrt mit Haltepunkten an Opernhaus und Mrs. Macquaries Chair, von dem aus eine herrliche Sicht auf Oper und Harbour Bridge herrscht. Als ich wieder an meinem Einstiegspunkt angekommen bin, bleibe ich im Bus sitzen und fahre durch bis The Rocks, wo ich ein wenig bummle und auch zu abend esse. Dann treffe ich mich wieder mit Sigrid und Werner zur nächtlichen Hafenrundfahrt.

26.11.99

Auch heute vormittag gehe ich alleine los. Ich mache mit dem "Bondi & Bay Explorer" die große Rundfahrt durch "Groß-Sydney", die ich in Coogee Beach für eine halbe Stunde fotografieren und mittagessen unterbreche. Danach fahre ich mit der Fähre zum Taronga Zoo. Dort beschränke ich mich aber auf die "Australier", auf Koala, Tasmanischer Teufel, Platypus, Echidna, Nachttierhaus und Wombat. Letzterer liegt allerdings nur in seiner Röhre und schläft.
Zurück in die City fahre ich nicht mit der Fähre sondern mit dem Bus, durch nördliche Vororte und über die Harbour Bridge. Dann bummle ich die George Street nach Süden bis zum Queen Victoria Building, das ich auch von innen besichtige. Daraufhin geht es weiter bis Chinatown, wo ich auf Sigrid und Werner warte, mit denen ich zum Abendessen verabredet bin.
Wir essen in einem asiatischen Food Store, und anschließend gehen wir noch in ein Pub etwas trinken - wobei wir uns über die Karaokesänger köstlich amüsieren.

27.11.99

Nach dem Packen deponieren wir unser Gepäck im Hotel und ziehen noch einmal los. Mit der U-Bahn fahren wir in die Stadt und bummeln gemeinsam durch George Street und Queen Victoria Building. Dann wandern wir nach Chinatown, um durch Paddy’s Market zu schlendern - sofern schlendern in dem Gedränge möglich ist - und in dem Food Store von gestern noch etwas zu essen. Anschließend gehen wir zurück zum Hotel, holen unser Gepäck und warten auf den Airport Express Bus.
Jetzt beginnt die lange Rückreise - aber immerhin habe ich jetzt einen Fensterplatz. In Singapur müssen wir das Flugzeug verlassen, wegen einer Panne - angeblich in der Kabinenbeleuchtung - werden aus einer halben Stunde Aufenthalt eineinhalb. Aber dann geht der Flug weiter nach Frankfurt.

28.11.99

Morgens um sieben Ortszeit - siebzehn Uhr Sydney Time. Wir sind schon seit mehr als 24 Stunden unterwegs und irren durch den Frankfurter Flughafen auf der Suche nach einem Schalter, an dem wir Bordkarten für die letzte Etappe nach München bekommen können. Letztendlich klappt aber auch das und mit einiger Verspätung befinden wir uns ein letztes Mal in der Luft. Etwa um 10 Uhr kommen wir nach 28stündiger Reise dann zu Hause an.


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